Homöopathie

„Homöopathie ist die intelligenteste Form der Medizin die ich kenne: Minimaler Impuls mit maximaler Wirkung unter Achtung der Souveränität des Individuums“
(Gerhard Bleul, Arzt, 1.Vorsitzender der Homöopathiestiftung)


Die Homöopathie ist ein eigenständiges alternativmedizinisches Heilverfahren.
„Similia similibus curentur“
"Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“


Anders ausgedrückt, werden homöopathische Mittel so verabreicht, das Mittel, die bei gesunden Patienten Symptome hervorrufen, die dem Krankheitsbild ähneln, bei den mit solchen Symptomen erkrankten Tieren zur Gesundung führen.

Der homöopathischen Lehre nach , sind Symptome nicht die Krankheit, sondern die Reaktion des Organismus auf einen Reiz. Daraus resultiert der therapeutische Ansatz, dass sich die Mittelwahl durch Anschau der individuellen Symptome der auf Reize reagierenden Lebenskraft ergibt.

Bei der klassisch homöopathischen Anamnese nach Hahnemann (Begründer der Homöopathie 1796) werden durch genaue Beobachtung und Befragung sowohl physische als auch seelische Aspekte genau in Augenschein genommen. Um die festgestellten Symptome zu „hierarchisieren“, werden diese in umfänglichen Repertorien nachgeschlagen.

Für eine homöopathische Behandlung ist daher eine umfassende Anamnese erforderlich, die ein bis zwei Stunden dauern kann. Beim homöopathischen Heilen handelt es sich um eine sanfte Medizin, die einen Ansatz fern der Schulmedizin verfolgt. Klassische Nebenwirkungen sind daher kaum zu finden, es kann aber zu einer Erstverschlimmerung kommen, dass heißt, die zu behandelnden Symptome treten kurz verstärkt auf, oft ein Indikator für eine einsetzende Heilung.